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In einer Konsumentenumgebung, in der Benutzer in der Regel mit verschiedenen Geräten auf Ihr Webseitenangebot zugreifen, können Sie mit der Cross Device Bridge-Technologie deutlich bessere Tracking-Ergebnisse in Bezug auf Ihre Benutzer erzielen.

Bei herkömmlichen Cross Device Tracking-Methoden werden Cookies - in Hinblick auf Nutzererkennung - Account-spezifisch angelegt. Das bedeutet, dass ein Benutzer sich auf zwei verschiedenen Geräten auf der gleichen Webseite einloggen musste, damit Webtrekk diese zwei Geräte mit dem entsprechenden Nutzer verknüpfen kann.

Bei der Cross Device Bridge-Technologie hingegen wird ein separates Third Party Cookie erstellt, um ein Gerät über mehrere Webseiten zu erkennen. In Kombination mit einer übermittelten User ID, beispielsweise einer verschlüsselten E-Mail-Adresse, wird ein globales Profil (GUID) angelegt. Nun können alle Geräte eines Nutzers, mit denen er sich einloggt, entsprechend zu diesem Profil zugeordnet werden.

Im Wesentlichen besteht der Unterschied darin, dass zwar über zwei verschiedene Webseiten die gleiche User ID für verschiedene Geräte übergeben wird, jedoch durch das globale Cross Device Bridge-Profil dennoch alle Geräte mit dem gleichen Benutzer verknüpft werden können. Diese Information wird allen Accounts mit aktivierter Cross Device Bridge zur Verfügung gestellt, sobald ein Gerät durch Aufruf einer Webseite wiedererkannt wird und einem Profil zugeordnet werden kann.

Alle Accounts mit integrierter Cross Device Bridge können auf diese Weise gleichermaßen wertvolle Erkenntnisse über das Online-Verhalten von ihren Nutzern erlangen und daraus beispielsweise Customer Journeys modellieren.



Wie funktioniert die Cross Device Bridge?


Beispiel

Der Benutzer Max hat ein Laptop und ein Smartphone. Über sein Laptop loggt er sich auf einem Reiseportal ein, indem er seine E-Mail-Adresse angibt. Mit dem Smartphone besucht er das gleiche Reiseportal noch einmal, jedoch ohne Login.

In der konventionellen Analyse wird Max als zwei unterschiedliche Besucher gezählt. Bei der Nutzung der Cross Device Bridge wird für den Nutzer Max initial eine eindeutige globale User ID (GUID) angelegt. Durch das Einloggen auf seinem Laptop wird auch seine E-Mail-Adresse als User ID übermittelt.

An einem anderen Tag kauft Max in einem Online-Shop über sein Smartphone ein. Um den Kauf abschließen zu können, registriert er sich wieder mit seiner E-Mail-Adresse. Mit der Cross Device Bridge kann sowohl das Laptop als auch das Smartphone der entsprechenden globalen User ID (GUID) und somit dem Nutzer Max zugeordnet werden.

Mit den vorliegenden Daten ist es nun möglich, bei allen Folgebesuchen auf dem Reiseportal oder im Online-Shop den Benutzer Max eindeutig wiederzuerkennen.

Das Reiseportal und der Online-Shop profitieren gleichermaßen von den Daten. Der so getrackte Gerätewechsel eines Nutzers kann hilfreich sein, um Marketingkampagnen oder die Kundenkommunikation zu optimieren.



Datenschutz

Um den Anforderungen des deutschen Datenschutzes zu entsprechen, werden sämtliche private Daten des Nutzers, welche an Webtrekk übergeben werden, clientseitig über Hashfunktionen anonymisiert, so dass diese nicht mehr auf Ihren Originalwert zurückgesetzt werden können.